Jasmin Jorias
Mezzosopran
Hinter jeder Figur steckt eine Geschichte. Mich interessieren die Zwischenräume – das Unausgesprochene, das Widersprüchliche, das Menschliche. Ich suche die Verletzlichkeit und die Wahrheit hinter der Person, die ich verkörpere. Ich gebe ihnen mit meiner Stimme Glanz, Farbenreichtum und Kraft und begegne ihnen darstellerisch mit Tiefe und Wahrhaftigkeit. Meine Arbeit entsteht von innen heraus – auch dann, wenn eine Rolle bewusst überzeichnet gestaltet ist.
In der Spielzeit 2025/26 setzt Jasmin Jorias ihre künstlerische Arbeit im dramatischen Mezzofach mit mehreren zentralen Projekten fort.
Mit einem Doppeldebüt tritt sie erstmals mit dem Danish National Symphony Orchestra sowie unter der Leitung von Fabio Luisi in Mahlers 8. Sinfonie auf.
In Basel ist sie mit dem Sinfonieorchester Basel unter Markus Poschner in Mahlers 3. Sinfonie zu hören.
Am Theater Basel übernimmt sie erneut die Partie der Leokadja Begbick in Brecht/Weills „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ – eine Rolle, die sie bereits mehrfach interpretiert hat und die einen zentralen Bestandteil ihres Repertoires bildet.
Überwältigend – der Monolog von Jasmin Etezadzadeh, die ein spektakuläres Debüt als Waltraute gibt: Von dieser Sängerin will man unbedingt mehr Wagner hören!“
BZ Basel, 7.10.2024, K. Singer
Vorstellungstermine:
Gustav Mahler 3. Sinfonie
9. & 11.06.2026
- Leitung: Markus Poschner
- Alt: Jasmin Jorias
- Sinfonieorchester Basel / Chor: Knabenkantorei Basel
Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny

22./27./30.08. & 5./12./19./27.09.2026
- Musikalische Leitung – Stefan Klingele, Thomas Wise
- Inszenierung – Benedikt von Peter / Regiemitarbeit – Caterina Cianfarini
- Bühne – Katrin Wittig / Bühnenbildmitarbeit – Romy Rexheuser
- Kostüme – Geraldine Arnold / Dramaturgie – Sylvia Roth, Meret Kündig
- Videodesign – Bert Zander /Lichtdesign – Thomas Kleinstück
- Leokadja Begbick – Jasmin Jorias
- Fatty, der „Prokurist“ – Ronan Caillet, Thomas Cilluffo
- Dreieinigkeitsmoses – Andrew Murphy
- Jenny Hill – Solenn‘ Lavanant Linke
- Jim Mahoney – Rolf Romei, Nikolai Schukoff
- Jack (Jakob Schmidt) – Ervin Ahmeti
- Bill, genannt Sparbüchsenbill – Elliott Carlton Hines, / Artur Garbas
- Joe, genannt Alaskawolfjoe – Christoph Heinrich, Padraic Rowan, Marius Aron
- Mädchen aus Mahagonny – Elisabetta Picello, Sarah Baxter, Eva Buffoni, Carmela Calvano Forte, Georgia Knower
- Live-Kamera – Robin Niedecker, Kathrin Krottenthaler, Bert Zander
- Chor des Theater Basel / Extrachor des Theater Basel / Werktätigenchor
- Sinfonieorchester Basel
Gustav Mahler 8. Sinfonie

29./30.11.2025
- Leitung: Fabio Luisi
- Camilla Nylund
- Valentina Farcas
- Liv Redpath
- Jasmin Jorias
- Wiebke Lehmkuhl
- David Butt Philip
- Christoph Pohl
Danish National Symphony Orchestra/ Kobenhavns Drengekor / DR Koncertkoret / BBC Singers
Repertoire
OPER
Strauss:
SALOME
* Herodias
Wagner:
DIE WALKÜRE
* Fricka (Cover)
* Waltraute
GÖTTERDÄMMERUNG
* Waltraute
* Norn 2
Rheingold
* Fricka (Cover)
Nono:
INTOLLERANZA
* la donna
Dallapiccola:
IL PRIGGIONERO
* la madre
Korngold:
TOTE STADT
* Brigitta
Bizet:
CARMEN
* Carmen
Humperdinck:
HÄNSEL UND GRETEL
* Hexe
Bernstein:
CANDIDE
* Old Lady
Weill:
AUFSTIEG UND FALL DER STADT MAHAGONNY
* Leokadja Begbick
Britten:
PETRER GRIMES
* Auntie Peter Grimes
ALBERT HERRING
* Florence Pike
LUCRETIA
* Lucretia
Janacek:
KATJA KABANOVA
* Kabanicha (d)
Puccini:
GIANNI SCHICCHI
* Zita
Verdi:
FALSTAFF
* Miss Quickly
Schostakowitsch:
DIE NASE
* Podtoschina
* Ossipowna
* Brezelverkäuferin
Biographie
Seit der Spielzeit 2019/20 ist Jasmin Jorias festes Ensemblemitglied am Theater Basel.
In der vergangenen Spielzeit debütierte sie dort als Waltraute in Wagners „Götterdämmerung“ und übernahm zudem die 2. Norn. Zuvor sang sie bereits Waltraute in „Die Walküre“ und arbeitete als Cover für Fricka in „Das Rheingold“ und „Die Walküre“. Weitere zentrale Partien waren u. a. Carmen in Bizets „Carmen“, La Donna in Nonos „Intolleranza“ (Opera Vlaanderen, Gent) sowie Bobin in der Uraufführung von „Pferd frisst Hut“ von Herbert Grönemeyer (Regie: Herbert Fritsch), die 2024 auch bei der Ruhrtriennale gezeigt wurde.
Gastengagements führten sie u. a. an die Komische Oper Berlin, die Oper Köln, die Opera Vlaanderen sowie an das Concertgebouw Amsterdam mit dem Radio Filharmonisch Orkest unter Frank Ollu und nach Kopenhagen zum Danish National Symphony Orchestra unter Fabio Luisi.
Ihr Repertoire umfasst Partien wie Herodias („Salome“), Kabanicha („Katja Kabanova“), Leokadja Begbick („Mahagonny“), die Mutter („Il Prigioniero“), Brigitta („Die tote Stadt“), die Hexe („Hänsel und Gretel“) sowie die Old Lady („Candide“). Im Konzertfach ist sie u. a. in Mahlers 3. und 8. Sinfonie zu hören.
Neben ihrer Operntätigkeit arbeitet Jasmin Jorias auch als Autorin und Regisseurin. Ihr Kinderstück „Trudi die Geiss, reisst aus!“ wurde 2022 am Theater Basel uraufgeführt und lief über drei Spielzeiten. In der kommenden Spielzeit folgt die Fortsetzung „Trudi die Geiss, taucht ab!“.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Neuen Musik, u. a. mit Produktionen wie „22,13“ von Marc André (Münchner Biennale, Festival d’Automne Paris) sowie Werken von Judith Weir und Franz Hummel. Für Oktober 2026 ist eine Uraufführung von Asia Ahmetjanova geplant.
Vor ihrem Gesangsstudium, das sie 2009 abschloss, absolvierte sie eine Schauspielausbildung. Bereits während des Studiums war sie sechs Jahre Mitglied im Jungen Ensemble des Staatstheaters Mainz und wirkte in zahlreichen Produktionen an der Oper Frankfurt mit.
Seit März 2025 tritt Jasmin Etezadzadeh unter dem Künstlernamen Jasmin Jorias auf.
Pressestimmen
Media
Verschaffen Sie sich hier einen Eindruck über die Bandbreite, Wandlungsfähigkeit und Beweglichkeit – ihrer Persönlichkeit und Ausdruckskraft.


















































